Wie Theorie und Praxis miteinander verschmelzen können, erlebten unsere Zehntklässlerinnen und Zehntklässler der NwT-Kurse Künzelsau hautnah: Im Rahmen der Vorbereitung auf den Wettbewerb „Jugend forscht“ besuchten sie das auf Sensorik spezialisierte Unternehmen KRIWAN. Dort präsentierten sie ihre eigenen Erfindungen und Projektskizzen, in denen Forschergeist, technisches Verständnis und Kreativität eng miteinander verbunden sind. Begleitet wurden die Schülerinnen und Schüler von Herrn Jaag und Frau Gröger, die den Kontakt zu KRIWAN hergestellt und die Exkursion fachlich begleitet haben. Die Schülerinnen und Schüler stellten ihre Ideen erstmals außerhalb der Schule vor – vor Fachleuten, die täglich mit den Technologien arbeiten, über die im Unterricht geforscht wird. Die Resonanz der Expertinnen und Experten war ermutigend: Sie gaben konstruktive Rückmeldungen, wiesen auf technische Herausforderungen hin und machten deutlich, wie entscheidend Planung, Materialwahl und Präzision in der späteren Umsetzung sind. So wurde erlebbar, dass schulisches Forschen und industrielle Entwicklung enger miteinander verwoben sind, als es auf den ersten Blick scheint. Im Anschluss öffnete KRIWAN seine Produktionstätten. Unter der fachkundigen Leitung von Herrn Mangold konnte man beobachten, wie aus Ideen unter Einsatz von Robotik und weiteren Fertigungsverfahren konkrete Produkte entstehen. Der Besuch bot Einblicke, die im Klassenzimmer selten möglich sind – und zeigte zugleich, wie sehr Schule gewinnt, wenn sie mit Wirtschaft und Wissenschaft in Austausch tritt. Der Tag bei KRIWAN war damit weit mehr als ein Unterrichtsgang – er war eine inspirierende Begegnung mit der Welt der Technik und ein kräftiger Impuls für die weitere Arbeit an den Jugendforscht-Projekten. Herzlichen Dank dafür an Herrn Brem und Frau Dreher von der Kriwan-Stiftung, für die gelungene Kooperation.